Die UN-Nothilfekoordinatorin sagte, die Bestrebungen zur Abwicklung von humanitären Projekten würden jenseits von politischen Fragen verlaufen. Sie würdigte die Einsätze und Kooperationen Irans bei den humanitären Hilfen in Syrien, und fügte hinzu: "Wir versuchen, die Länder die einen Einfluss in Syrien haben, zu nutzen, um die humanitären Hilfeleistungen, insbesondere an schwierigen Orten, an denen die Auseinandersetzungen andauern, zu vereinfachen."
Weiterhin verwies Valerie Amos auf die humanitären Hilfeleistungen der UN im Gazastreifen, insbesondere die Probleme bei medizinischen Hilfeleistungen und der Nahrungsmittelentsendung in diese Region und sagte, dass sie zur Vereinfachung der Bedingungen mit der ägyptischen Regierung Kontakt aufgenommen habe.
Der iranische Vizeaußenminister für die arabischen Länder und Afrika betonte bei diesem Treffen seinerseits die Bemühungen um Reduzierung der politischen Einflüsse auf menschenfreundliche Hilfsprojekte.
Amir Abdollahian wies auf die destruktiven Aktivitäten der Terrorgruppen im Irak und in Syrien hin, und sagte, die Resolution 2170 des UN-Sicherheitsrats gegen Terroristen- und Extremistengruppen könne den Einsatz der Vereinten Nationen für humanitäre Hilfeleistungen in Syrien vereinfachen.
Weiterhin erklärte er, dass die medizinischen Hilfen und Nahrungsmitteln der IR Iran für die Entsendung an das unterdrückte Volk in Gaza bereit stehen, und bezeichnete die Zusammenarbeit der UNO für die Lieferung dieser Hilfsgüter als notwendig.